Ernährungsumstellung - der erste Schritt ist der ganze Weg!

Wenn man mit der Kalorienaufnahme unter die magische Grenze gelangen muss, bei der man abnimmt und nicht zunimmt, aber Diäten dabei nicht helfen können, wie schafft man es dann, auf Dauer sein Wohlfühlgewicht zu erreichen und zu behalten?

In Deinem Bauch, also im Magen und Darm sitzen eine Vielzahl an verschiedenen Bakterien. Es gibt Bakerien, die zu ihrer Erhaltung und Vermehrung beispielsweise Kohlenhydrate (wie Nudeln oder Zucker) benötigen.

Diese Bakterien wirken auf unsere Gefühle ein, das sogenannte „Bauchgefühl“. Und natürlich verlangen diese Bakterien noch mehr Nudeln und noch mehr Zucker, um am Leben zu bleiben und sich weiter zu vermehren. Dieses Verlangen könnte man auch als „Heißhunger“ bezeichnen - einem Gefühl, dem wir nur schwerlich etwas entgegenzusetzen haben.

Doch sobald man den ersten Schritt gegangen ist und die Ernährung zu einem kleinen Teil von „zucker- und fetthaltig“ auf „frisch“ umgestellt hat, ändert sich die Zusammensetzung der Bakterien im Verdauungstrakt. Die Bakterien, die förmlich nach Fett und Zucker schreien, sind nicht mehr in der Überzahl. Andere Bakterienpopulationen, die auf frische Sachen stehen, werden gestärkt. Und plötzlich haben wir keinen Heißhunger mehr auf Nudeln und Zucker, sondern auf frische Sachen.

Erstes Ziel ist also, kleine Schritte der Umstellung zu machen. Das mag erstmal etwas Willensstärke erfordern. Aber wenn wir etwas frisches essen, dann hat das eine langfristige Wirkung. Das lohnt sich.

Nicht wiegen!

Viele Leute wiegen sich regelmäßig, wenn sie abnehmen möchten. In der Tat essen diese Leute weniger (schon allein weil sie darauf achten) und bewegen sich mehr als früher. Das Problem ist nur: Durch Bewegung trainieren wir unsere Muskeln. Muskeln werden größer, wenn sie trainiert werden. Große Muskeln wiegen mehr als kleine Muskeln.

Und ja, Muskeln sind etwas schwerer als Fett, etwa 10% schwerer. Aber das ist nicht das Problem hierbei. Denn beim Muskeltraining wird nicht Fett in Muskeln umgewandelt. Fett verschwindet, Muskeln kommen.

Auf der Waage sieht es leider am Anfang der Umstellung so aus, als würde gar nichts passieren: Wer 500 Gramm Fett abnimmt, hat viel erreicht. Wenn derjenige aber gleichzeitig 500 Gramm Muskelmasse zugenommen hat, steht der Zeiger auf der Waage immer noch beim alten Wert. Und dafür hat man sich so abgerackert?

Mein Tipp: Nicht wiegen! (Wer eine gute Fettwaage hat, kann diese aber natürlich verwenden.)

Im Spiegel sehen kann man die Fettreduktion von 500 Gramm übrigens auch nicht. Und die größeren Muskeln sieht man auch nicht, weil diese unter dem Fett liegen.

Daher kann man eigentlich nur enttäuscht werden, wenn man sich wiegt oder sich vor dem Spiegel ins Profil dreht, auch wenn man eigentlich schon gut abgenommen hat.

Bewegung

Bewegung ist nie falsch. Wer eine halbe Stunde mit dem Fahrrad strampelt, nimmt etwa 15 Gramm Fett ab.

Sieht man 15 Gramm auf der Waage? Nein.
Ist 15 Gramm viel? Ja.

15 Gramm ist zwar gewichtsmäßig nicht gerade viel - es ist sogar federleicht. Aber in Volumen gerechnet entsprechen 15 Gramm etwa 15 Würfel Fett mit der Kantenlänge 1cm. Zum Vergleich: Das sind 15 Würfel, die fast so groß sind wie Brettspielwürfel.

Würfel

Halte mal 15 Würfel in Deiner Hand und überlege, ob das viel Fett ist, was Du Dir in einer halben Stunde Radfahren abgestrampelt hast.

Ja, auch wenn man es Dir nicht ansehen kann: 15 Gramm Fett sind enorm viel und ein großer Schritt Richtung Traumfigur!

Außerdem: Man sagt, dass jeder Muskel - sogar bei Nichtbenutzung - Kalorien verbraucht. Du erhöhst durch Bewegung also Deinen Grundumsatz. Darüberhinaus wird durch Bewegung die Verdauung angeregt.

Abnehmen mit Hypnose ?

Ich habe es ja oben schon angesprochen: Wie essen, weil wir gerne essen wollen. Hunger ist ein Gefühl. Heißhunger ist ein Gefühl. Wenn etwas gut schmeckt, weckt es Gefühle. Wenn wir satt sind, fühlen wir uns satt. Essen ist also eher eine Gefühlssache als eine Vernunftssache.

Eine Diät ist eine Vernunftssache, die also das Gefühl in Zaum halten soll. Das ist genauso sinnvoll, wie wenn wir uns vornehmen, nicht traurig zu sein oder wir uns zwingen, über einen Witz herzlich zu lachen. Gefühle sind nicht steuerbar. Oder doch?

Fakt ist, dass der rationale Teil Deines Gehirns, die Vernunft, es schwer hat, wenn sie gegen Deine Gefühle arbeiten muss. Doch wie schafft man es, seine Gefühle zu ändern?

Den einen Teil habe ich Dir ja schon gesagt: In dem Du Deine Ernährung umstellst, ändert sich auch die Zusammensetzung der Bakterien in Magen und Darm, was wiederum auf Dein Gefühl einwirkt.

Zur Unterstützung kannst Du beispielsweise mit Hypnose Einfluss auf Deine Gefühle nehmen.

Hypnose klingt für manche Menschen nach Manipulation, die einen willenlos macht. Man darf hierbei aber nicht Showhypnose mit therapeutischer Hypnose verwechseln. Hypnose ist zunächst mal nur ein Werkzeug. Wie bei der Anwendung jedes Werkzeuges ist es wichtig, dass der Hypnotiseur sein Fach versteht.

Wer mehr zum Thema „Hypnose bei Übergewicht“ erfahren möchte und sich auch gerne in die Hintergründe einliest, zum Beispiel wie Selbstwert und Essstörungen zusammenhängen, dem empfehle ich die Webseite des Hypnosetherapeuten M. Rosenauer aus München, der auf der Unterseite seiner Hypnosepraxis - Webseite, Abnehmen mit Hypnose weitere Zusammenhänge zwischen Gewichtsreduktion und Hypnose vermittelt.

An sich ist Hypnose ein jahrtausendaltes Verfahren, das leider im Mittelalter in Verruf und später in Vergessenheit geraten war. Wer aber mit offenem Geist an die Methode „Hypnose“ herangeht, kann in ihr einen wertvollen Verbündeten im Kampf gegen das Übergewicht finden.

Damit schließe ich meinen Rundumblick zum Thema Abnehmen und hoffe, ich konnte den ein oder anderen Tipp zum Thema Abnehmen geben oder zumindest zum Weiterdenken anstoßen.

Viel Erfolg auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht!

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